Vollkorn
Vollkorn darf nur als dieses bezeichnet werden, wenn die Keimlinge und die Schale noch erhalten bleiben. Das Korn darf nur von den Grannen und Spelzen befreit worden sein.
Was ist Vollkorn
Beim Vollkorn werden nach der Erde nur Grannen und Spelzen entfernt. Grannen sind borsten-, und fadenförmige Fortsätze des Getreides. Die Spelze ist das Hochblatt in der Ähre. Die Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Öle bleiben aber erhalten. Diese Stoffe sind in den Keimlingen und in der Schale enthalten, die beim Vollkorn voll erhalten bleiben. Sie werden nicht nur für die Verdauung als förderlich angesehen, sondern auch für die Gesundheit. Da die Öle essenzielle Fettsäuren enthalten, sind diese für den physiologischen Ernährungs-Haushalt besonders wichtig. Vollkorn kann in seiner Form weiterverarbeitet werden. So sind nicht nur Schrotten und Mehl zu finden, sondern auch andere Vollkornprodukte wie z.B. Frühstücksflocken. Es gibt aber auch beim Vollkorn unterschiedliche Sorten. So sind z. B. Dinkel, Weizen und Roggen zu nennen. Damit Vollkorn auch Vollkorn ist, muss es einen gewissen Standard aufweisen. Hier sind die Bestimmungen sehr streng, da sich nach diesem Wert natürlich auch immer der Preis richtet.
Da es mehr Aufwand bedeutet, wenn die Keimlinge und Schalen erhalten bleiben, wird auch der Preis ein wenig höher angesetzt. Die Körner dürfen nur von den groben Bestandteilen gereinigt werden. Wichtig ist auch, dass Vollkornmehl keine Typenzahl aufweist. Bei Vollkornprodukten sind zwar die Normen für die Erzeugung festgelegt, es gibt aber keine Richtlinien nach ihrem analytischen Gehalt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es immer natürliche Schwankungen bei den Inhaltsstoffen gibt. Es kommt nicht nur darauf an, wie das Getreide verarbeitet wurde, sondern auch wie die Qualität des Bodens und die Witterung während des Wachstums waren.
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